Ein dramatisches Gedicht in 4 Akten… bis jetzt!
Hauptdarsteller:
Dr.Elch – Der Käufer
DonHoschy – Unterhändler & Aktfotograf
Olaf A. – Der konfuse Autodealer
Andi – Der Weise
Hans H. – Der Motorenbauer
Der unbekannte KFZ Meister – Der unbekannte KFZ Meister
Gerd W. – Der Apothekenbesitzer und Wunderheiler
Nebendarsteller:
Schaupp-o-Mat – Der Berater
Dominik S. – Quoten Opel-Fahrer
ADAC Arsch – Prinzipienreiter
Dimpel – Der däml … *ährm* … tollpatschige Hund
Vorgeschichte:
Es war ein mal ein fernes Land, ein Land in dem Bieber und Käfer im Einklang und in Frieden lebten. Doch eines Tages wurde dieses Gleichgewicht von einem Dunklen Lord der Wasserkühlung zerstört und die Käfer verschwanden aus dem Tal der Bieber.
Viele Jahrhunderte zogen ins Land, und das Käfer und Bieber einst zusammen gehörten geriet immer mehr in Vergessenheit und wurde letztendlich zu einer Legende die unter den Biebern von Generation zu Generation weiter gegeben wurde.
Doch die Legende besagt auch, dass ein Auserwählter kommen würde, der die Luftkühlung zurück bringen und das Mächtegleichgewicht wiederherstellen würde.
Vor Eineinhalb Jahren in den Straßen Waldstettens erschien eines Nachts im strömenden Regen eine Gestalt im Nebel, bewaffnet mit einer Fahrerlaubnis und einem Fahrzeugbrief. Auf seinem Weg durch die Schatten hinterließ er eine Ölspur der Zerstörung. Er kannte keinen Schlaf, keinen Hunger, keine Furcht. Er kannte nur sein Ziel: Das Landratsamt, ständig den selben Satz murmelnd: „Ein Kennzeichen sie zu knechten, sie alle zu finden, an den Käfer zu führen und ewig zu binden“.
Er war der Auserwählte. *Fanfaren Sound Tadadadaaaaaa*
Ähhhhh naja egal, auf jeden Fall hat Hoschy Elch angefixt mit dem ganzen Käferzeug und dieser hat sich nun eben auch einen gekauft. Soviel zur Vorgeschichte. Wer mehr wissen will, das Speedbieber Archiv hilft.
Womit wir auch wieder in der Realität angekommen wären.
So lasset nun endlich die UNENDLICHE SPEEDBIEBER MOTOREN GAYSCHICHTE beginnen.
Erste Aufzug
Eigentlich hätte alles so einfach werden können. Der Plan war perfekt. Ausgeklügelt bis ins letzte Detail. Alle Hindernisse bedacht, alle Fragen gestellt. Der Plan war diesmal wirklich perfekt. Zu perfekt, als das er hätte funktionieren können.
Es ist Freitag Morgens 5 Uhr als Elch und Hoschy aus dem Schwabenland in Richtung Ruhrpott loszogen. Bewaffnet mit viel Motivation, Playboys und Bananen.

Nur das Gefährt war etwas sonderbar. Klein, eng und gänzlich ohne Spaßfaktor aber dafür hinten sehr geräumig. Nein wir reden nicht von einer kleingewachsenen übergewichtigen Jungfrau, sondern von einer A-Klasse, naja wenigstens ist ein Frauenauto ja so was ähnliches.
Gut, was solls fährt trotzdem und verbraucht wenigstens nicht so viel wie ein Alfa, Panzer oder ein Ööööööööööööltanker. Aber warum zum Teufel fahren wir trotzdem damit? Versucht mal nen Käfermotor in nen Alfa zu verfrachten, dann wisst ihr wieso. Das ist ungefähr so wie wenn man eine A-Klasse mit übergewichtigen Jungfrauen füllt.
Aufmerksame Leser wissen ja bereits um das grüne Kleinod, welches sich der gute Elch angeeignet hat und auch, dass er naiv genug war diesen Blubberlutschkasten ohne Motor zu kaufen. Gut gemacht!
Auf dem Weg nach Düsseldorf musste also noch mal eben ein Motor organisiert werden. Nach langen und ausgiebigen Recherchen im Vorfeld (130 Zähne Schwungräder? Ausgefräste Getriebeglocken?!? Ungeführte Ausrücklager? … Alles klar!) stießen wir auf einige interessante Objekte. Nachdem der 1 Euro-Motor bei ebay doch nicht ganz das halten konnte was er versprach, und der Rest schlicht das Preis Leistungs-Verhältnis nicht wirklich erfüllte konnte nur noch ein Motor Elchs Herz erwärmen. Ein neu aufgebauter 1600er sollte es sein, der in einem kleinen Örtchen am Niederrhein auf uns wartete. Das Örtchen heißt Hünxe … hört sich eigentlich verdammt nach DDR an, kratzt aber am Ruhrpott.
Und hier haben wir das gute Stück:

Der Verkäufer, wir nennen ihn Hans H., war sehr zuvorkommend und nach 2 Tassen Kaffee und Motoren Testbetrieb begutachteten wir noch sein Wohnzimmer, in dem die Stereoanlage über eine Käfer Konsole gesteuert wird, und schon wurde der Vertrag mit Brief, Siegel und 6 Monaten Garantie unterschrieben.
“PORNO, PORNO … PORNO!“ trifft eigentlich so ziemlich den Glückszustand als wir den guten Mann, in der Hoffnung ihn nie wieder zusehen, verließen. Doch es schien als sollten sich unsere Wege nochmals kreuzen…
Um auf Nummer sicher zugehen, dass der Motor auch wirklich so klasse ist wie er aussieht, transportierten wir den Spritfresser zu Gerd Weiser, der Werkstatt deines Vertrauens. Auch wenn man keine Probleme mit seinem Krabbeltier hat lohnt es sich dem guten Gerd einen Besuch abzustatten. Scheinbar laufen nämlich alle geilen Nocken (Neudeutsch für Frauen) von Düsseldorf hier einmal am Tag vorbei. Echt jetzt.

Das ist Gerd Weisers Werkstatt.
Da von Rechts kommen immer die geilen Uschis.
Unserem Motor bescheinigte Gerd Weiser eine gute Verarbeitungsqualität, was die Ölpumpe sofort mit einem fröhlichen tropfen quittierte. So nicht, liebe Frau Ölpumpe. Also Motor wieder in die A-Klasse rein und back to Hünxe, Ölpumpe tauschen. Hans empfing uns erneut in gewohnt freundlicher Melitta Atmosphäre. Ölpumpe getauscht, Motor wieder eingeladen und ein kurzer Blick auf die Uhr: 19 Uhr… hmm scheiße um 15.00 Uhr wollten wir bei Olaf sein… Motor einbauen…
Also kurz zu Olaf gedüst. Wie man sieht konnte er seine Freude uns zu sehen kaum im Zaum halten:

Nach einer kurzen Begrüßung fingen wir auch sofort an einen 71er Motor in einem 63er Käfer unterzubringen. Das ist ungefähr so wie wenn man übergewichtige Jung… ach vergesst es.
Wir begannen also zu schrauben… Es war inzwischen Nacht… und die Nacht sollte lang werden… sehr lang… bis es wieder Hell wurde am Horizont.

Bei Wetten, dass… haben so ein paar Typen es geschafft den Motor unter 2 Minuten einzubauen… warum sollten wir dann also 8 Stunden und 53 Minuten brauchen?
Lag es vielleicht daran, das keiner von uns so recht wusste was zu tun ist? Oder daran, dass Olaf jeden 2. Satz im „So wird’s gemacht“ Buch als Schwachsinn abgetan hatte? Oder vielleicht weil die Bieber seit 5 Uhr morgens nichts mehr gegessen haben? Lag es an der A-Klasse? Am Weltwirtschaftswachstum?
Schaffen es die Bieber überhaupt den Motor einzubauen? Und wer ist der unbekannte vierte, der Licht ins Dunkel bringen sollte?
Wie viele Qualen und Herausforderungen unsere wackeren Helden noch durchstehen müssen, erfahrt ihr in den nächsten Tagen. Natürlich auf Speedbieber.de
Hier noch einige Impressionen des ersten Tages:

Neu von Mercedes: A-Klasse mit Heckmotor

Hoschy hat den Scheißhausgriff bei Hans H. geschrödert.
Kacken is ab jetzt gestrichen

Kräftemessen unter Elchen

Das ist der gute Hans mit dem langen … Schraubenschlüssel.

Moderner Wagenheber

Unsere Einbaukonstruktion war TÜV-Geprüft.
Sicherheit geht schließlich vor

Wir hatten sogar Publikum. Das Stadion war zum bersten gefüllt…
Ädit: Alle Pics vom Trip gibt`s natürlich auf speedbilder.de!