Ein Tag im Leben eines Biebers…
Es ist 10:34 an einem Dienstag Morgen. Stellt euch vor ihr wacht auf, blinzelt und bemerkt, dass ihr auf dem Wohnzimmersofa gepennt habt. Ihr beschließt die Frage “Warum?” ganz einfach zu verdrängen, in die Küche zu gehen und euch ein Glas Multivitaminsaft einzuschenken. Als ihr über die zertretene Afro-Perücke stolpert murmelt ihr irgendwas mit “Drecks Fasching….”. Zwangsläufig kommt ihr auf dem Weg in die Küche an eurem Zimmer vorbei. Ihr macht also vorsichtig die Türe auf und harrt gespannt der Dinge die da kommen. Mit verschlafenen Augen nach dem Lichtschalter suchen, finden, drücken und RAAAAAH:
Auf eurem Bett liegt ein mit kurzen Lederhosen, karriertem Hemd und Kniestrümpfen ausgestattetes Etwas. Moment … Elch ?!?
Keine Zeit für Gedanken … es klingelt. Draußen steht Tobi W. mit T4 Bus und Hänger. “Wir wollten doch um 11 Uhr deinen Käfer holen, Abi ?!?” Ahja, wollten wir. “Dauert noch kurz, komm solang rein” … ich hatte schon immer einen Hang zu Untertreibungen. Tobi, seines Zeichens ausgeschlafen, geht in mein Zimmer, geht wieder raus, geht wieder rein. “Interessant”, find ich auch. “Sind 2 1/2 Leute nicht zu wenig um nen Käfer auf den Hänger zu schieben?” (Elch konnten wir noch nicht ganz zählen lassen) “Joa…” “Rufen wir Jan an?” “machma”. So wurde also noch schnell polnische Verstärkung rekrutiert, die auch 10 Minuten später mit einer Armada von Johnny Cash CDs anrückte. Fertig. Elch war mittlerweile auch wieder halbwegs vernünftig angezogen (Meinen Pulli und meine Hose will ich wiederhaben…) und man wurde sich so langsam darüber klar warum und wieso wer wo und wie gepennt hat (Stichwort: Rosenmontagsball) und jetzt alle in meinem Hausflur stehen. Es konnte also losgehen. Das heißt, noch nicht so ganz. Erst wurden durch die reichhaltigen Beziehungen, die man als Ex-Ferienjobber-und-Walzenfahrer nun mal hat, beim Bauhof Waldstetten noch 2 Auffahrrampen organisiert und fachgerecht (haha) verladen.
Hier sehen wir Dr.Elch in Hoschys modischem BMW-Blauman, Jan P. der gerade dabei ist seine ersten Gehversuche am Morgen zu starten und Toby W. bei der professionellen Bedienung eines Spanngurtes
Die Fahrt zu Omas bäuerlichem Bauernhof verlief bis auf einen Burnout an der Ampel , einem britischen Doppeldeckerbus vor uns und mindestens 50 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit für Gespanne eigentlich ohne weitere erwähnenswerte Zwischenfälle.
Das Verladen ging eigentlich leichter als gedacht (obwohl, “gedacht” wurde an diesem Morgen noch recht wenig). Erstaunlich leicht so ein Käfer ohne Motor. Bloß wäre er noch 1 Zentimeter länger gewesen hätten wir ein ernsthaftes Problem bekommen. Ein Problem bekamen wir aber trotzdem. Natürlich nur weil ich VOLLIDIOT beide Türen zumachen und den Schlüssel stecken lassen musste. Glorreich, wirklich glorreich. Der Plan in dem Käfer durch den Mc Drive zu fahren konnten wir nun getrost vergessen, zumindest bis wir bei mir zuhause den 2 Schlüssel aufgefischt hatten.
Während sich Tobi wieder mit den Spanngurten zu schaffen machte um dem Wort „professionelle Ladungssicherung“ eine völlig neue Bedeutung zu verleihen und ich versuchte einen Käfer zu knacken widmeten sich Jan und Elch lieber wichtigeren Dingen von einer ungemein höheren Priorität…
Mittlerweile war´s 13:45, Jan konnte seinen anfänglichen Plan in 2 Stunden zuhause zu sein getrost vergessen und Toby schaffte es mit so Sprüchen wie “So schnell ist dein Käfer noch nie gefahren, wetten ?!?” mir Angstschweiß auf die Stirn zu treiben.
Bevor´s an die Heimfahrt ging, brachten wir wenigstens mit Omas guten Faschingskrapfen und viel Kaffee noch ein ordentliches Frühstück zu Stande. Elch brachte lieber großflächig Marmelade auf der Tischdecke auf…
Per Express ging´s dann zur SB-Scheune und was soll ich sagen … STRIKE! Teppich wurde mittlerweile auch organisiert und unser durchgerosteter Hauptstützpfeiler fachmännisch geschweißt. Jetzt fehlt nicht mehr viel (ok, noch einiges) und dann heißt es … Richtfest, äähhh … SB-Oldschoolgarage Meet 2006!
Im Anhang wie immer ein paar zusammenhangslose Bilder aktueller Ereignisse und Tobis Schrauberscheune … in diesem Sinne: Glotzen nicht Kleckern!
„Ich glaube wir werden verfolgt“
… kein Kommentar … nein … wirklich nicht
Lademeister, Busfahrer, BMW-Mechaniker, Gipser, Skifahrer, Bier-aus-Frankreich-Holer, Buchverleiher, Wursttheke, … Tobi W. Danke!
Der Spielwarenladen für große Jungs
Und das … kann ich mir irgendwie selbst nicht erklären
Ädit: Alle Pics findet ihr auf speedbilder.de!







