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Speedbieber und der lange Arm des Gesetzes

Gespeichert unter: Elchs Einsichten, Hoschys Gedanken — admin 26. Oktober 2005 @ 18:28

Gesetze sind wichtig und Gesetze sind schön, dass kein Land auf der Welt so viele Gesetze wie Deutschland hat, is hier nur eine Nebensächlichkeit.

Tatsache ist: Man sollte sich daran halten denn sonst kommt der lange Arm des Gesetzes mit dem Stock in der Hand und der Aufforderung sich zu Bücken auf den Lippen.

Um solchen Penetrationen an seinen Schließmuskeln hoffentlich zu entgehen fühlen wir uns verpflichtet hier etwas klar zu stellen und auch eine Entschuldigung wird Bestandteil folgender Aussage sein:

Aufmerksame Speedbieber.de Leser haben ja bestimmt unseren tollen Beitrag “Speedbieber Käfer Week – The Final” gelesen und darin auch die Passage über den 57er Ovali und dessen Vergangenheit bemerkt.

Dadurch, dass wir jedoch das Nummernschild nicht unkenntlich gemacht haben und auch auf dem TÜV-Bericht der Namen des Fahrzeughalters nicht unleserlich war, stellte dies eine öffentliche Beleidigung dar. Dies wurde von einem Rechtsanwalt an www.myBlog.de mitgeteilt, die darauf hin unsere Seite erst ein mal auf Eis legten.

Wir möchten mit aller Ausdrücklichkeit sagen, dass es KEINE ABSICHT war, den Namen und das Kennzeichen des Verkäufers im Internet zur Schau zu stellen! Wir haben in dem Moment der Beitragserstellung dieses Problem überhaupt nicht bedacht und ohne böswillige Absichten die Links veröffentlicht.

Wir möchten uns an dieser Stelle aufrichtig für die öffentliche Denunzierung entschuldigen und haben die Links und die Aussagen umgehend entfernt!

Wird nicht wieder vorkommen.

Mit freundlichen Grüßen,

eure Bieber Hoschy & Elch

Da tröpfelt was…

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy @ 18:26

Heute Morgen um 14:30 Uhr machte ich zum ersten Mal Bekanntschaft mit meinem Tank-Überlauf-Ventil. Nein, eigentlich war es mehr meine Nachbarin die mich mit einem fröhlichen “Michi, dein Motor ölt” aus dem Schlaf klingelte. “Wenn´s leer ist hört´s wieder auf!” – Gnach, hat die Frau nichts besseres zu tun ?!? Aber wenn man eh schon mal wach ist … kann man auch gleich beschließen, dass man nächstesmal wenn der Sprit wieder so “günstig” ist nicht mehr bis zur Oberkante volltankt. Ob ich meiner Nachbarin wohl irgendwann mal erklären sollte wo mein Motor tatsächlich steckt…

Speedbieber Käfer Week – The Final

Gespeichert unter: Elchs Einsichten, Hoschys Gedanken — Dr.Elch 20. Oktober 2005 @ 20:26

Moment … wo sind wir? Was machen wir hier? Und wieso liegen 2 Bieber im gleichen Bett? Fragen über Fragen, bis sich ein fröhlich sarkastisches “Guten Morgen Kinners” den Weg durch unsere Gehörgänge bahnte und uns ein erstes wiederwilliges Augenblinzeln entlockte. Olaf A. steckt seinen Kopf durch den Türrahmen und steht in Punkto Frische einem Duftbäumchen in nichts nach. Nach einem kurzen Blick durch’s Zimmer steht schnell fest, dass wir uns hier nicht in heimischen Gefilden aufhalten. Genauer gesagt ist es Samstagmorgen halb 12 und wir sind in … Düsseldorf und stinken wie reudige Iltisse.

“Hoschy, wo sind wir hier” “…Blumen sind schön….” “Und was machen wir hier?” “…und mein Lieblingsbuch ist grün…” “Hoschy, VERDAMMT!! WAS HABEN WIR GESTERN GETRIEBEN???” “Gna, keine Ahnung Junge, schau halt auf der Digicam nach…”

Als wir, von unserem Kater getrieben, die Digicam anmachten, spulten sich die vergangenen Stunden noch einmal wie ein Film in unseren Köpfen ab. Langsam fiel uns alles wieder ein…

Der Anfang vom Ende…

Alles stand bereit für das Highlight der SBKW (erfahrene Speedbieber-Leser wissen Bescheid)
und da Hosch auch noch eine Stunde früher von seinem völlig unterbezahlten Ferienjob flüchten konnte,
hätten wir auch eine Stunde früher von unserem selbstgerechten Mistkaff in Richtung Ruhrpott aufbrechen können. Dieses ambitionierte Vorhaben scheiterte jedoch kläglich an der Tatsache, dass Elch 5 Minuten vor 11 Uhr noch nicht mal geduscht war.

Egal, unsere Ziele waren klar. Man hatte sogar extra ein Autobahnschild für uns aufgehängt das unser Vorhaben eigentlich ziemlich gut verdeutlicht. (Trier und Koblenz sind keine Städte!):

Dank der üblichen spritsparenden Fahrweise pendelte sich der Verbrauch des 6 Zylinders bei genügsamen 13 Litern feinstem Super auf 100 Kilometern ein. Tanke gesucht, gefunden, 70 Euro dagelassen und dafür 2
Päckchen Koffein-Bombons geschenkt bekommen. Mit der so gewonnenen Energie konnten wir jetzt zwar doppelt so schnell reden aber dank unzähliger Baustellen nur halb so schnell fahren.

500km in 3 Stunden waren unter den Umständen verständlicherweise nicht zu schaffen und so mußten wir unseren ersten Käfer-Besichtigungstermin in Bonn schweren Herzens absagen da schon um 17:00 Uhr der nächste Käfer in Köln auf uns wartete.

Aus dem Vollen gespachtelt…

>> HIER GAB´S MAL EIN BILD … LEIDER ZENSIERT <<

Da stand er also vor uns, ein Ovali von 1957. Aus der Entfernung sah er aus wie frisch vom Fließband und auch der Motor sprang sofort an und lief absolut rund. Die Innenausstattung und der Himmel präsentierten sich frisch bezogen und auch die orginale Blumenvase hatte ihren Platz im Handschuhfach. Lediglich die Tatsache, dass der Teppich mit Hilfe von 28.174 kleinen Blechschrauben in Position gehalten wurde stimmte uns nachdenklich. Auch dieses komische weiße Zeug das unter der Rückbank von den Innenkotflügeln abbröselte brachte uns noch nicht aus der Fassung. Lediglich als sich durch Zufall herausstellte das dieser

>> ZENSIERT <<

Wie wir darauf kommen? Ihr erinnert euch noch an die Blumenvase im Handschuhfach? Gut, denn an diesem Ding klebten nämlich zwei frische TÜV-Berichte. Der letzte und (jetzt wird`s interessant) der Vorletzte. Nun, der letzte TÜV-Bericht des Wagens hörte sich ja gar nicht so schlecht an. Die einseitig ziehende Handbremse und der leichte Flugrost am Unterboden hinderten die GTÜ nicht daran ihm eine neue Plakette zu erteilen. Lediglich der TÜV-Bericht des TÜV-Rheinland der 2 Wochen vorher erstellt wurde, enthielt einige prickelnde Details über das Privatleben dieses kleinen armen Krabbeltiers.

Mit einer billigen Verkaufslackierung ausgestattet und mal eben über den TÜV gespachtelt wartet es in einer Verkaufshalle eines Oldtimer-Autohauses auf ahnungslose Ebay-Käufer. Für alle Interessenten hier der wunderschöne HU-Bericht des TÜV-Rheinlands:

>> AUCH DER LINK ZUM TÜV BERICHT … ZENSIERT <<

Zu dieser bodenlosen Frechheit und dem Verkäufer möchten wir eigentlich nur noch eines sagen: “Alter, du bist sogar zum Betrügen zu blöd!”

Gestatten, mein Name ist Olaf A.

Nachdem wir uns mit einem freundlichen Grinsen von diesem Betrüger davon geschlichen haben, brachen wir hektisch zu unserer letzten Etappe auf. “Der Schreibtisch des Ruhrpotts” aka. Düsseldorf sollte unser letztes Ziel des Tages werden.

Kandidat Nummer 2 ist ein grüner 63er dessen Besitzer Olaf mit Nachnamen Albers heisst. Mancher mag das folgende Objekt der Begierde bestimmt schon mal gesehen haben:

Da es schon dunkel war als wir an seinem Domizil ankamen sahen wir leider an diesem Tag nicht mehr so arg viel von diesem tollen Krabbler.

Macht aber nix, zum Käferkaufen suchen sich Bieber natürlich Tage aus an denen am Ort des Geschehens US Car-Treffen vor dem Burger King stattfinden. Also nicht lange rumgestanden bzw. gefroren. Hoschy musste selbstverständlich nur im T-Shirt nach Düsseldorf reisen. Ein BurgerKing Vogelgrippen Tendercrisp mit Triple Cheese, Pommes mit Majo und großer Coke erwärmte jedoch die Seelen.

Apropos Seele erwärmen… haben wir schon erwähnt, dass Olaf und seine Kollegen natürlich mit einem Opel Diplomat 5,4 V8 zu diesem Treffen brabbelten? Unsere Freudenschreie über diese Kalesche glich einem Orgasmus. Und was uns dort erwartete war ebenfalls nur vom Feinsten. Leider hat es Hoschy nicht geschafft ein scharfes oder ausreichend helles Bild von dem bunten US-Treiben auf dem Parkplatz zu machen. Trotzdem gibts hier zwei Bilder die mehr als 1000 Worte sagen:

I´m a Pigeon! I`m a Pigeon!

So, wir waren also Freitag Abends in Düsseldorf. Es war zu dunkel um einen Käfer vernünftig unter die Lupe nehmen zu können und auch für scharfe V8-Fotos hat`s nicht gereicht. Was also tun mit einem angebrochenen Abend in der Großstadt? Richtig! Man geht mit seinem Autoverkäufer und dessen Kumpels auf eine Party in einer alten stillgelegten Frauenklinik und schüttet sich schonmal auf dem Weg dahin mit bestem Tankstellen-Becks die Birne weg.

Ganz Rechts findet ihr den altbekannten Dr.Elch, bestimmt vertieft in ein wichtiges Verhandlungsgespräch mit dem neben ihm stehenden Traumverkäufer Olaf. Doch wer zum Teufel ist der langhaarige Linke im Bild ?

Dieser Mann ist garantiert das Wahrzeichen von Düsseldorf. Ein waschechter Local Hero! Dass er einen alten BMW 1802 fährt, der nicht ausgeht wenn man den Zündschlüssel abzieht, sei nur eine Randnotiz. Seine Technik eine Bierflasche zu Öffnen übertrifft jeden Zirkusartisten, seine Sprüche sind ganz klar die Besten seit langem und dass er schon so drauf war bevor er vor 6 Monaten zum Ersten Mal Alkohol getrunken hat zeugt von einer Lichtgestalt die eigentlich nur supercool ist.

Egal. Nachdem wir endlich das ganze Tankstellenbier vernichtet haben und auch keiner mehr Lust hatte mit den Vorkriegsfahrrädern zur Tanke zu fahren entschlossen wir uns tatsächlich die 3 Euro Eintritt zu dieser Party zu zahlen. Wir machten uns erst mal mit der Location vertraut. Die erste Erkenntnis war: Viele kleine Räume und überall gerammelt voll. Geile Party eben. Achja die Klos waren übrigens gemischt. Also eine Schüssel für alle. Super Sache.

Mal ehrlich, wer würde bei diesem Mann keinen Käfer kaufen?

Eigenwerbung stinkt!

Im Endeffekt kann man also sagen, wir waren alle ziemlich dicht. Weil natürlich auch der Fahrer ziemlich dicht war, mußten wir zum Glück nur durch halb Düsseldorf an den Hauptbahnhof laufen um noch mit der letzten U-Bahn schwarz zu Olafs Auto zu kommen. Der war zwar auch ziemlich betrunken, meinte aber noch fahren zu können/müssen/wollen (“Tragt mich zu meinem Auto … ich fahr uns nach Hause!”). Der Marathon durch Düsseldorf und der Döner (Halb/Halb mit allem!) hatten scheinbar schon so viel Promille abgebaut, dass wir da auch tatsächlich ankamen.

Back to reality…

Wir befinden uns wieder dort wo dieser Bericht begann, in Olafs bequemen Gästebett. Die Digicam lieferte uns eine Retrospektive der Extraklasse und half uns, uns darauf zu besinnen warum wir eigentlich nach Düsseldorf fuhren: Wir wollten die SBKW zu einem Ende führen.

Also nix wie Aufstehen, Essen und mit einem Schädel der einem Presslufthammer gleicht Olafs Käfer unter die Lupe nehmen. Nach einer Weile stand es fest:

Tatsächlich, jeder Topf findet seinen Deckel! …und Elch hat seinen nun auch endlich gefunden. Nur: Dieses grüne Etwas besitzt noch keinen Motor, da Olaf seinen gemachten 1776er nicht hergeben möchte, was ich verstehen kann. Ich brauch also noch einen anderen Motor. Wenn einer nen guten 1600er rumliegen hat: elch@speedbieber.de

Der Käfer steht nun also immer noch in Düsseldorf, doch sobald ein neue Motor in Elchs Besitz wandert geht`s richtig ab!

Die Heimfahrt bot genügend Zeit alle Taten der vergangenen Stunden noch einmal Revue passieren zu lassen. Leider können wir hier nicht alle Highlights dieser Zwei Tage mit der gewünschten Detailfülle präsentieren und so manche Erklärung und kleine Zwischenfälle fallen halt einfach unter den Tisch (z.B: Was soll die Pigeon Sache, das spontan von uns ins Leben gerufene Alfa Romeo Treffen, Frauen anmachen im Stau und was ein Edding 500 mit weissen Klinikwänden anstellen kann).

Dennoch möchten wir euch ein Motto mit auf den Weg geben, dem wir uneingeschränkt zustimmen und ebenso zustimmen und außerdem völlig Recht geben:

So. Aber nun ist Schluss. Kurz gesagt: Es ist 3 Uhr Nachts und unsere Klöten hängen vor Müdigkeit schon am Boden, gleich neben unseren Augenlidern.
Also, hang loose (nicht die Klöten sondern du), Hosch und Elch feat. Laubfrosch (Möchte-Gern-Typ 34) aka. “Ich sag´s euch Jungs, der Trüg scheint … DER TRÜG SCHEINT!!!”

Ädit: Mehr Pics vom Trip wie immer auf speedbilder.de!

Speedbieber Käfer Week – Tag3

Gespeichert unter: Elchs Einsichten — Dr.Elch 13. Oktober 2005 @ 18:25

Heute, also Gestern, jedenfalls am Dritten Tag der SBKW wurden keine Forellen geboren und auch keine Ööööööölplattformen gegründet sondern es wurde hart Recherchiert, gesucht und gefunden.

Die Detektei Bieber hat 4 neue potentielle Krabbeltiere entdeckt die natürlich alle begutachtet werden wollen. Und da die Zeit drängt wird am Freitag zur “SPEEDBIEBER KÄFER WEEK KÄFER OFFENSIVE” (SBKWKO feat. Tobias Munz aka. Soldatengrütze) aufgerufen.

3 Käfer, 2 Bieber, 1000 Streckenkilometer, 3 Biere, 5 Burger und ein Dutzend Schwanzkarren aber zu denen später.

Hier ein kleiner Übersichtsplan unseres Kampfgebietes proudly presented by map24.de:

Je nach Wetterlage muss wieder einer vorn Elch Alltagshobeln herhalten. Wir haben die freie Auswahl zwischen einer MG Capritsche oder dem geschloßenen Alfa, der dafür 190 PS an die Vorderachse (gna) stemmt. Karrentechnisch steigern wir uns langsam hoch. Den Anfang macht ein ziemlich Taubenblauer 1958er Käfer der um 15:00 Uhr in Bonn auf uns wartet. Damit das hinhaut muss der gute Hoschy also mal wieder Mittags Blau machen und seinem Ferienjob-Chef erklären das er wieder irgendjemand beim Umzug helfen muss (jaja, die Ausreden gehn mir langsam aus). Um 17:00 Uhr sollten wir dann in Köln einlaufen, damit wir den silbernen Ovali noch bei Sonnenlicht zu Gesicht bekommen. Anschließend direkt weiter zu Olaf aus Düsseldorf. Den Käfer müssen wir nicht angucken, wir wissen auch so das er dasteht wie aus dem Ei gepellt. Aber bei 1-2 Bier und nem guten Burger kann man auf nem US Car-Treffen ja nochmal in aller Ruhe über den Preis reden …

Freitag schickt sich also an der krönende Höhepunkt der SBKW zu werden. Absolut Porno! Man sieht sich auf der Straße!

Moooment… Aufmerksame SB Leser, ich weiß es gibt euch irgendwo da draussen, werden festgestellt haben das doch die Rede von 4 Käfern war hier jedoch nur 3 aufgetaucht sind. Nein den vierten haben wir uns nicht einfach so ausgedacht, ist kein Produkt von Drogenkonsum oder irgendwelchen anderen Mangel und Wahnerscheinungen.

Den besichtigen wir zum krönenden Abschluss nämlich erst am Samstag und ist ein weißer Bj. 64 1200er der eigentlich aussieht wie der von Hosch jedoch jemand anderes gehört. Wär ja auch blöd Hoschys Reifenhure zu begutachten. Jedenfalls steht der in Sulz am Necker das is 30km neben dem Käfer den wir am Montag angeschaut haben… genaue Streckenplanung ist einfach alles.

Mal schauen ob wir auch mit ner Kalesche zurückkommen.
Mehr dazu morgen oder vielleicht auch erst am Samstag, je nachdem wie das Bier bei Olaf schmeckt.

Speedbieber Käfer Week – Tag2

Gespeichert unter: Elchs Einsichten — Dr.Elch 11. Oktober 2005 @ 18:20

Die SBKW ging heute in ihre 2. Runde und die Spur führte mich mitten ins malerische München. Meine neue Heimat. Vielleicht sollte sich ja gerade dort was passendes finden lassen.

Aber sehr selbst wie es mir so erging.

Losgedüst bin ich schon zu einer äußerst unchristlichen Uhrzeit, nämlich um 5.30 Uhr in der Früh. Selbst wenn Aldi seine neuen Sonderangebote anbietet muss man nicht so früh aufstehen.

Der Grund für meinen frühen Aufbruch war ja auch meine geliebte Freundin, die zu ihrer Immatrikulation musste und ich musste schließlich noch die Schlüssel für unsere Wohnungen im Wohnheim holen. Das Studium geht doch am kommenden Montag schon los und man muss ja auch ne Wohnung haben wenns am ersten Tag gleich zur Begrüßung ein Weißbierfrühstück gibt.

Hier ein kleiner Ausblick auf mein noch leeres Zimmer in einer 8er-WG mit 3 Frauen und 2 Chinesen und einem mir noch unbekannten Rest:

Aber zurück zum Sein. Das heutige Objekt der Begierde war ja ein rein zufälliges Produkt von Hoschys Neigung mir Autoangebote zu schicken die im Dezember 2004 inseriert wurden… War ja logisch das der ursprünglich angebotene weiße Käfer nicht mehr zu haben war der gute Mann mir jedoch nach kurzem E-Mail Kontakt aber sein neues Krabbeltier anbot.

Und das hatte es eigentlich in sich: neuer 1800er mit Webern 110 PS 365er Felgen, VVA und noch vieles mehr das ich hier eigentlich schon gar nicht mehr alles Aufzählen kann.

Leider ist das Häuschen mehr oder weniger Schrott während die Bodengruppe gestrahlt und lackiert da stand. Auch sonst war dieser Randsteinschlotzer noch gar nicht komplett zusammen gebaut und hätte noch einiges an Arbeit benötigt.

Eine Testfahrt war dennoch möglich und die entschädigte einen eigentlich für alles.
Wenn man zum ersten mal, so wie ich, in einem Käfer sitzt dessen PS zahl jenseits der 40 PS liegt, dann bekommt man von der ersten Sekunde an bis Minuten nach dem wieder aussteigen ein gewisses Grinsen aufs Gesicht welches von Mitmenschen gern als “verdammt bescheuert” bezeichnet wird. Hinter diesem Grinsen steckt jedoch das Gefühl eines Automobilen Orgasmus. Und der hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber einem echten Orgasmus.. man könnte jederzeit sofort und gleich wieder einsteigen ohne Pause.

Danke für diese wichtige Erfahrung. Argl ich bin seit heut Mittag einfach nur noch mehr angefixt.

Hier übrigens noch einige Eindrücke von diesem Licht und Schatten Gefährt:

Fazit: Super Bodengruppe, geile und qualitativ hochwertige Technik, hintere Ausstellfenster. Kurzum: innere Werte sehr gut.

Aber das Häuschen… Originalzitat vom Verkäufer: “Das Häuschen is kaputt, scheiße und Schäbig. Eigentlich is das gar nix Wert”

Daraus schließe Ich: Wenn mir jetzt noch jemand einen zweiten Käfer hat dessen Technik und Bodengruppe “kaputt, scheiße und schäbig, also eigentlich gar nix Wert”, ist und dafür ein 1A Häuschen hat ich glaub dann könnte ich mir nen Käfer aufbauen der mich sehr Glücklich machen würde. Angebote bitte an elch@speedbieber.de

So war es zumindest mal die geilste Fahrt in einem Käfer die ich bisher erlebte.

Und morgen erwartet Sie bei SBKW: Nach Süddeutschland in 2 Tagen nun der Pause Tag am Mittwoch. Die beiden Bieber ziehen sich in ihren Bau zurück um über zwei sehr interessante Krabbeltiere auf eBay zu beraten. Was dort beraten wurde und mehr über das seltsame Treiben auf eBay gibts morgen am 3. Tag der SBKW.

Stay tuned!

Speedbieber Käfer Week – Tag1

Gespeichert unter: Elchs Einsichten, Hoschys Gedanken — DonHoschy @ 18:13

Heute war ein komischer Tag. Wir haben mit Erschrecken festgestellt, dass Teddybären geschmacklich überhaupt nicht der Katalogbeschreibung entsprechen. Also haben wir uns entschlossen … einer Forelle das Leben zu schenken um auf ihrem Rücken eine Öööööööölplattform zu errichten.

Alternativ kann man sagen, wir waren mal wieder auf Käfer-Jagd. Dieses mal jedoch nicht für den sowieso schon völlig überversorgten Hoschy sondern für Vater Gans aka. Dr.Elch (Achtung! Elch ist heut im aka-Fieber). Ja tatsächlich. Es hat nur 1 Jahr gedauert bis auch der zweite Bieber auf den Weg der Tugend gefunden hat. Ein fahrbarer Untersatz muss her, luftgekühlt und nicht neuer als Baujahr 67. Wir stehen auf lange Hauben Soweit so gut.

Im Zuge dessen wurde hiermit die SPEEDBIEBER KÄFER WEEK ins Leben gerufen. Eine Woche lang wird jeden Tag ein Käfer, Karmann oder sonst irgendwas Luftgekühltes auf Biebertauglichkeit geprüft.

Den Anfang machte dieser preislich recht attraktive Kandidat:

Voller Enthusiasmus starteten wir also in Richtung Glatten, mitten im malerischen Schwarzwald gelegen, um dort unser erstes Opfer unter die Lupe zu nehmen. Leider endete unser Tatendrang bereits nach 5 Minuten an der Stoßstange des nächsten Trabanten aka. Rennpappe.

Nachdem diese Straßensperre irgendwann stehen gelassen wurde und wir uns vorerst ungebremst durch die Weiten des schwäbischen Dschungels bewegten entdeckten wir irgendwann einen höchst seltsamen Ort. Gotham City!!! Da wollten wir ja schon immer mal hin. Doch die goldenen Zeiten sind vorbei. Nicht´s ist mehr so wie damals und Batman hat seinen unterbezahlten Job als Superheld an den Nagel gehängt um voll ins boomende Dönergewerbe einzusteigen. Besteht der Spieß eigentlich aus Fledermäusen ?!?

Das Schicksal meinte es auch weiterhin nicht besonders gut mit uns. Man könnte es auch straßentechnischer Arschlochtag nennen. Wie deprimierend muss es sein 280 Diesel PS kombiniert mit einer mindestens 16-Gang Schaltung unter dem Hintern zu haben und sich mit 20 km/h den Berg hoch zu quälen. Zum Glück ist er zwischen dem ganzen Runterschalten auch mal zum Gasgeben gekommen, sonst wären wir morgen noch nicht da.

Trotz aller Hindernisse erreichten wir irgendwann das kleine verschlafene Örtchen Glatten aka. Dorf der Zwerge. Puh endlich geschafft dachten wir uns. Aber wer sollte wissen das der einzige Kreisverkehr in diesem kleinen Ort zur letzten großen Prüfung vor dem Ziel werden sollte?
Wir besaßen nämlich keine genaue Wegbeschreibung zum Haus des Verkäufers, dieser meinte nur „Wenn ihr am Kreisverkehr seid, ruft an. Ich hol euch ab“. „Nääää“, dachten wir uns, sind ja schließlich Bieber, wir finden die Karre auch so. Sollte doch schließlich auffallen so ein blaues Krabbeltier.
Also fuhren wir entschlossen 3 dieser 4 Richtungen des Kreisverkehres ab um möglicherweise unser Zielobjekt auch so zu entdecken. Nachdem jedoch auch die 3. Straße keinen Erfolg brachte gaben wir entmutigt auf. Ratet mal aus welcher Richtung der Verkäufer gekommen ist? Jap, Bieber sind halt nicht so die Pfadfinder-Typen. Anmerken sollte man noch, dass der Herr Verkäufer sich um knappe 20 Minuten verspätete, da er unterwegs von einer spontanen Polizei-Kontrolle aufgehalten wurde. Das kann ja heiter werden …

Nach kurzer Fahrt und noch kürzeren Gesprächen lagen wir dann auch endlich unter unserem Zielobjekt. Gesunde Basis ohne Durchrostungen war das Ziel, Lack eigentlich (fast) egal. Nunja, der Lack war top … leider fanden wir unter der Gürtellinie dann doch die ein oder andere Durchrostung. Ist halt ein 40 Jahre alter Wagen, aber schweißen können wir trotzdem nicht. Mal sehen was die Woche noch so bringt, aber hier erstmal Pics von unserem heutigen Fundus:

Noch faszinierender als der Wagen war allerdings die Lagerhaltung des quasi Verkäufers. Eine Scheune bis fast unter´s Dach vollgestopft mit Käferteilen. DAS sieht man wirklich nicht alle Tage. „Der Kleingeist hält Ordnung, das Genie überblickt das Chaos“ oder so ähnlich. Wo war noch gleich der 13er Schlüssel, Harald ?

Soweit also der erste Tag der SBKW. Gekauft haben wir wenig, außer 2 Cheeseburgern und ein bisschen Sprit eigentlich fast gar nix. Gelernt allerings haben wir ne Menge. Vor allem eins war uns noch nicht bewusst: Jesus ist inzwischen Busfahrer … naja der wird ja auch garantiert immer bei Batman Mittag essen.

Und morgen sehen Sie: Elch allein in München. Ohne seinen treuen Mitbieber Hoschy bestimmt verloren im Großstadtdschungel. Nur eine vollbusige Dame aka Elchs Freundin an seiner Seite. Hat sie vielleicht die richtigen Kaufargumente? Und welcher Superheld arbeitet inzwischen in dem neuen Chinaschnellimbiss? Das und mehr morgen auf www.Speedbieber.de!

Ädit: Pics vom Trip gibt`s standesgemäß auf speedbilder.de!

Moep!

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy 2. Oktober 2005 @ 17:39

Ja, ne bessere Überschrift ist mir jetzt auch nicht eingefallen. Hab ja gerade auch rein gar nicht´s zu tun … ich warte nämlich. JAN BEWEG ENDLICH DEINEN ARSCH HIERHER !!! Nein, das war jetzt zu grob formuliert. Ach … *bing* … ICQ. Jemand kann es an diesem veregneten Sonntag Nachmittag mal wieder nicht lassen mir glaubhaft vor Augen zu führen das er mehr Potenz hat als ein mittelmäßig braunes Toastbrot. Bin ich heute sarkastisch ? Möglich. Ich war ja gestern auch Fahrer. Was ich heute Mittag vorhabe ? Nun, ich denke ich mache etwas wo ich schon lange nichtmehr gemacht hab. Ich lade eine paar Freunde ein damit wir uns virtuell bei ein paar Bierchen die Köpfe einschlagen. Das wird bestimmt ganz großes Kino, da wissen auch gleich alle meine Nachbarn wieder was ich gerade tue. “ICH WERDE MIT MEINEN 20.000 ELITE-ORKS DEINEN SPACE MARINES KRÄFTIG DEN ARSCH POLIEREN … DU SACKGESICHT !!!!” …. “WAS MACHEN DENN DIE FLIEGER DA ?!?!?!?” …. “NEIIN NEIIIIIIN RAAAAAAAAH” …. “ICH KOMME WIEDER UND DANN DANN …. DANN”. Das ist das schöne an LAN´s mit guten Freunden, die Konversation. Hmm … Jan klingelt an meiner Haustüre. Dann kann´s ja losgehen. Heute mal wieder Spontan Blog ohne erkennbaren Grund … passiert ja auch nicht viel … es regnet und dieser prickelnde Ferienjob bei der Gemeinde versetzt mich auch nicht gerade in Aufregung. Lalala … bis nachher … muss mal eben Jan klarmachen wer hier der Herr in Warhammer ist!