Speedbieber.de

Vertrau mir…

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy 31. Juli 2005 @ 15:39

„Vertrau mir, Eberhardt“ Was hab ich mir eigentlich bei dem Satz gedacht ? Hm … bestimmt so was wie „Zweifelst du etwa an meinem unendlichen Können, Eberhardt“, „Meiner ist garantiert größer, Eberhardt“ oder einfach „Fick dich … Eberhardt“. Natürlich, wie kann der Mann es auch nur wagen den Bruchteil einer Sekunde daran zu zweifeln das es ich, ich der Aushilf´s-Bauhof-Möchtegern-Ferienarbeiter-Azubi und Ex-Abiturient Michael Abele schaffe, einen 4 m LKW auf einem 2m Feldweg zu wenden. „Gnmja“ Spricht´s und zieht von dannen. So …. endlich allein, allein mit mir, Manni dem 1-Öre-Jobber und dem Traum meiner schlaflosen Nächte ( … bis vor kurzem … hallo, Mareike ). Eine Ford Transit Pritsche, von mir liebevoll Transe genannt, mit mehr Rost als Farbe und einem bärenstarkem 60 PS Diesel dem die 2,4 Tonnen Lebendgewicht lachend entgegenwinken. Aber das ist jetzt alles egal, ich hab den Schlüssel in meiner Hand, den Fahrtwind in meinen Haaren, ich habe die Macht … die Macht 2,4 Tonnen quer auf dem Feldweg stehend im Graben zu versenken. Wer lacht da ? Achja … Manni … du du … Nuß! Geschafft, nicht´s geht mehr. 6 zwecklose Befreiungsversuche später geht zwar immer noch nicht´s, dafür hab ich den Abdruck eines 10er Rohres im Gesicht und die neue Aspahltdecke ein Loch. „Eberhaaaardt … ich hab Prooobleeeeem!!!“ Zwecklos …Eberhardt begibt sich hochkonzentriert Radladerfahrend auf den Heimweg und hört mal wieder nicht´s, dabei sind wir ihm doch gerade erst 1km hinterhergerannt … bergab. Neue Position, Weilerstoffel. Transe steht 1km höher auf dem Stuifen. Egal, was sagte Manni noch zu mir bevor wir losgerannt sind, ich glaub es klang so ähnlich wie „Hast du auch dein Handy mitgenommen ?“ … „Vertrau mir Manni“.
Nein, habe ich natürlich nicht! Das ist so offensichtlich, stimmt´s ? So Verdient man sich Respekt auf´m Bauhof, genau so. In Manni´s Ansehensliste teile ich mir nun den letzten Platz mit Herrn Müller, der es geschafft hat sich beim Rasenmähen ne 3fache Rippenprellung zuzuziehen und Nacktschnecken. Hochgelatscht, Chef angerufen, man(n) fand das ja unnötig noch irgendwelche andern Nummern einzuspeichern. „Was gibt´s ?“ … „Ich habe da ein äh kleines Problem“ … „Mal wieder“ … „ Ich hab die Transe ääähm Transit festgefahren“ … „Wo ?“ … „Auf dem Stuifen“ … „Wie ?“ …. „Ja öhm so quer würd ich sagen“ … „QUER ?!?“ … „Ja so eigentlich nur ein kleines bischen so“ … „Ich bin gleich da“. Er war auch in gleich 25 Minuten da. Das Warten verlief irgendwo auf dem schmalen Grat zwischen Lachkrampf und Todesangst. Dagegen klappte das Rausziehen schon fast problemlos … wenn da nicht etwas fehlen würde. Ja stimmt, irgendwas ist anderst … fehlt da nicht, ja hatten wir nicht mal so was wie ne Stoßstange ? Gnn … komm gib´s mir Schicksal, wenn schon denn schon, was ? Ab jetzt ist die Pritsche gelb, rostbraun, silber. Silber wie Panzertape. Fand sich halt kein Stück Metall das noch soviel Halt hätte aufweisen können um sie wieder ranzuschrauben. Ich glaube ich werde C. by Hoschy draufschreiben, mit Edding, das kommt bestimmt gut.

Was ich noch sagen wollte…

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy @ 15:38

ICH GEB´S DIR GLEICH MIT MEINER KLEINEN GRÜNEN NEONRÖHRE !!!!

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte…

Gespeichert unter: Elchs Einsichten — Dr.Elch 18. Juli 2005 @ 15:35

Wie wahr wie wahr… darum hab ich mir nun endlich mal die Zeit genommen dieses schon längst überfällige Bild über unserem kleinen Webzuhause aufzuhängen. Eigentlich gammelt dieses Bild schon seit ein paar Monaten auf meiner Platte rum aber da ich es gerade zufällig nochmal entdeckt habe… Wayne, warum da nicht mal unsere Page verschönern.

Dem genauen Auge wird jedoch ein kleiner “Fehler” auffallen. Bieber schreibt man plötzlich ohne “e” mehr??? Wasn jetzt los?!?

Nun ganz einfach. Da dieses Bild noch in der Anfangszeit unserer Bieberära entstand diskutierte ich ewig mit Hoschy ob wir nun Bieber oder Biber seien. Damals hat sein orthografisch korrekter Vorschlag Biber noch gewonnen. Das es inzwischen aber anders is.. hab ich auch erst nach dem Upload bemerkt.

Nun denn es bleibt vorerst hier kleben. Ich hoffe ihr könnt euch daran erfreuen.

Nun zu was anderem. Wie allseitsbekannt haben Hoschy und Ich ja ein kleines Faible für Autos. Und im Straßenverkehr lauern ja so einige Gefahren die man nicht unterschätzen sollte. Kinder, Hunde, Eisverkäufer, Gullideckel, Zeugen Jehovas, entlaufene Alligatoren und natürlich unseren Schnittlauch. Schnittlauch? Jep Aussen Grün, Innen Hohl und Immer Gebündelt. So präsentiert sich Straßenschnittlauch auch Polizei genannt.

Steht da doch ein Nichts Ahnender Elch in seinem grünen kleinen MG mit grüner kleiner nicht eingetragener Neonröhre am Einlass zu Gmünds schrecklichstem Kreisverkehr als just in diesem Moment die Grünen Antihelden gemütlich an mir vorbei rollten um natürlich voll in mein Grünes Glück zu starren.

Was folgte is ja wohl klar. “Schönen Guten Abend. Verkehrskontrolle”

Fahrzeugpapiere? Nicht dabei.
Führerschein? Zufällig in so ner Ritze tatsächlich gefunden.
Zulassung für dieses komische Grüne etwas hinter Ihrem Kühlergrill? Zulassung? Erm… die liegt zuhause! (Welch Kluger Schachzug, dachte ich mir)

“Gut dann fahren wir nun zusammen zu ihnen nach Hause” Vermutlich ist Mobilität das Schlimmste an einer Verkehrskontrolle.

Nun gut nachdem die freundlichen Beamten in Grün hinter mir her zu mir nachhause gefahren sind und dann dort mindestens 1000 Bilder mit einer Einweg Aldi Kamera von diesem Grünen Kleinod gemacht haben haben Sie mich auch noch tatsächlich zu sich auf die Wache eingeladen. Jedoch nicht für besagten Samstagabend, sondern für Dienstag Mittag. Und das is Morgen.
Die Lampe hab ich in der Zwischenzeit mal abgestellt und überdeckt. Vielleicht erkennen Sie ja meinen guten Willen und entdecken dann nicht die anderen Lichter, den offenen Luftfilter, die illegale 2-Ton Hupe und womöglich noch weitere Dinge die nicht mal ich kannte.

Naja diesen Abend haben mir die Jungs von der Policia Stradale mal ordentlich versaut. Vorallem da ich da gerade auf dem Weg zu ner Party war… Naja wayne.

Aber wenn Sie mich tatsächlich auseinandernehmen sollten… dann weiß ich Sie wenigstens auf einen kleinen roten Käfer aus Waldstetten hin der eine nicht ganz astreine Vorderachse besitzt und der glaub auch viel zu tief ist um durch den TÜV zu kommen. Aber das dieser Käfer Hoschy gehört möchte ich hier natürlich nicht petzen wie kommt denn das?

So long. Fröhlich weiterbiebern. Wir sehen uns auf der Straße. Und nicht vergessen: Links fahren. Rechts is glatt.

Wir kiffen…

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy 10. Juli 2005 @ 15:35

Gras ? Vergesst es. Koks ? Vom Tisch schmeißen, draufpinkeln. Solupast D !! Der Stoff aus dem die wahren Männerträume sind. Ja, wirklich nur die Männerträume, denn welcher echte Mann verschwendet auch nur eine Sekunde darauf Sicherheitsbestimmungen und Verarbeitungshinweise zu lesen und die dann schlimmsten Falls auch noch einzuhalten ? Pah, geht auch anders! Könnte auch anders gehen … wären da nicht doch einige eklatante Nebenwirkungen übermäßigen Lösungsmittelgenusses ins Feld zu führen. Aber mehr dazu später, was ich eigentlich sagen wollte:

Teppichkleberreste aus 84er Mexiko Käfern entfernen ist ne Scheißarbeit!

Nach zahllosen Experimenten mit dem Heißluftföhn, Verdünnung und Plastikspachtel war ich schon kurz davor den Drahtbürstenaufsatz aufzuschrauben wenn mir nicht diese freundliche Baumarktdame Solupast D empfohlen hätte, ein Kleberlösungsmittel die normalerweise im Hausgebrauch eingesetzt wird, sich aber auch vorzüglich für oben genanntes zweckentfremden lässt und praktischerweise den Lack nicht angreift. Also frisch an´s Werk und hier gepostet, ich nenne es:

Solupast D – Rubbeln für Anfänger

Am Anfang steht zunächst einmal das organisieren diverser grundlegender Materialien. Dazu gehört unter anderem besagtes Solupast D, Gummihandschuhe, ein Schuh im Hintergrund ( Danke Chappy ) und der für das eventuelle verlegen des neuen Teppichsatzes notwendige Sprühkleber.

Desweiteren benötigt man auch das Objekt der Begierde, einen Käfer der seiner Kleberreste beraubt werden soll. Zuvor gilt es allerdings die Sitze auszubauen und sich des alten Teppich´s ( oder im Falle eines Mexiko Käfer´s: billige Pappe) zu entledigen. Eine Arbeit die vor allem nach Beziehungsproblemen und Ehekrisen den Aggressionsabbau fördert und hilft eine friedliche, ja entspannte Atmosphäre zu schaffen. Kann man jedoch weder auf eine Beziehung noch auf Eheprobleme zurückgreifen ist die Arbeit einfach nur scheiß anstrengend.

Zu guter Letzt sollte auch noch zur effektiven Arbeitszeitverkürzung und erheblicher Steigerung der Arbeitsmoral ein williger Arbeitssklave angeschafft werden. Hat der örtliche Sklavenhändler jedoch gerade keinen im Angebot tut es notfalls auch ein guter Freund. Da man die gut ersichtlichen Sicherheitsbestimmungen natürlich ausreichend studiert…

…und für unnötig befunden hat, reicht es zur Vortäuschung eines guten Gewissens und der Tatsache das es unheimlich professionell aussieht eine billige Staubmaske aufzusetzen die man mal eben in Vater´s Garage gefunden hat.

Von Oma noch schnell ein altes Gurken & Paprikaglas geborgt, 2 Pinsel aus der Werkstatt entwendet und dann kann es eigentlich auch schon losgehen. An der frischen Luft das Solupast D großzügig in die Gläser schütten, denn es soll ja „ausreichend“ aufgetragen werden, und ab.

Vorneweg seih schon mal ein´s gesagt, ein Käfer Fußraum ist kein „gut belüfteter Bereich“, nein wirklich nicht. Zitat: „Chappy merkst du schon was ?“ „Eheeee“.
Zu erwähnen sind hier sicher auch noch die nun einsetzenden Nebenwirkungen, die zum einen meine Nachbarschaft zu belustigen schienen, andererseits aber auch durchaus zu der Entscheidung beitragen, nächstes mal doch lieber richtige Atemschutzmasken zu verwenden.
Ich hatte mit einem doch eklatanten Linksdrall zu kämpfen, während Chappys Audrucksweise sich auf „besser wie kiffen“ reduzierte. So sahen wir auch aus, Augen auf Halbmast und ein Grinsen das so breit war wie 3m Feldweg. Also erstmal Pause machen. Solupast D schreibt 20 Minuten vor damit es einwirken kann, bis sich die durch die Lösungsmitteldämpfe verursachten Nebenwirkungen aber endgültig in Luft auflösen braucht es mindestens 30.
So könnt ihr die gerade rumstehenden Käfersitze auch gleich einer höheren Verwendung zuführen…

Pause beendet, Solupast D nun frei von Lösungsmittel und Teppichkleber weich wie Butter. Als beste Methode ihn abzubekommen hat sich die sogenannte „Rubbeltechnick“ herauskristallisiert, dabei einfach gleichmäßig mit den Gummihandschuhen über den Kleber rubbeln bis der sich aufrollt und abfällt. Tennisarm garantiert! Für die Ecken leistet auch eine Klobürste gute Dienste.

Fertig! Nach 2 Std exzessiven Rubbelns hat sich auch der letzte Kleberrest verflüchtigt. Eure Klobürste und die Handschuhe könnt ihr jetzt zwar wegschmeißen aber das Ergebnis entschädigt doch für einiges und der neue Teppich kann nun endlich glatt aufgeklebt werden.

Dazu sind wir aber leider nicht mehr gekommen da doch länger gerubbelt werden musste als geplant war, deswegen gibt´s nächstes Wochenende ein „Wir kiffen Teil 2 – Sprühkleber“
In diesem Sinne, bis zum nächsten mal.
Euer Hoschy und Chapp, Hobby-Autoschrauber und immer im Einsatz für die experimentellen Drogen…

Ädit: Ich hoffe, die „Kleberreste entfernen“ Frage aus dem bugnet (www.bugnet.de) ist nun ausreichend beantwortet. Mit entsprechenden Sicherheit´svorkehrungen auch durchaus zur Nachahmung empfohlen

PS: Ja, ich hab eine Billardkugel als Schaltknauf!

PPS: Mehr Pics gibt`s wie immer auf speedbilder.de!

Die heckenschneidende Hackfresse

Gespeichert unter: Hoschys Gedanken — DonHoschy 6. Juli 2005 @ 15:17

Da bin ich. Gestatten Abele … Michael Abele. Seid den letzten 3 Tagen besser bekannt als die heckenschneidende Hackfresse von Waldstetten. 13 Jahre Schüler und nun Gemeindearbeiter. Warum hab ich nochmal Abitur gemacht, Mama ? Rasenmähender, heckenschneidener (Überraschung), Müll sammelnder Aushilfs-Gemeindearbeiter … notgedrungen und garantiert nicht aus Leidenschaft für die Heckenschere. Das wahre Leben wartet woanders. Warum ich das mache ? Tja, es kann nur noch Stunden dauern bin mein Vater merkt warum der Rasenmäher nicht anspringt. Der kann nämlich gar nicht anspringen. Ihm fehlt da was grundlegendes. Ja, ich hab das Rasenmäherbenzin geklaut, zum tanken fehlt mir nämlich das Geld. Vom aufstrebenden Frischabiturienten zum dreisten Benzindieb, man kann wohl nicht sagen das ich mich hochgeschlafen habe. Eigentlich schlaf ich zurzeit gar nicht, Arbeitsbeginn ist nämlich um 7 Uhr … morgens. Mit mir starten um diese Uhrzeit noch 7 andere Bauhofmitarbeiter in den Tag und Manni(20), Detlef(45) und Thomas(18), ihres Zeichens 1-Euro-Jobber. Wenn man Manni danach fragt was er zuvor gemacht hat erntet man ein “Will ich nich drüber reden”, Detlef konnte seinen Beruf wegen gesundheitlicher Probleme nichtmehr ausüben und der Ausbildungsbetrieb von Thomas mußte mitten in der Lehre schließen. Das ist hart, echt hart. So geht er also, der soziale Abstieg in Deutschland und das größtenteils völlig Unverschuldet. Gibt einem echt zu denken. Ich jedenfall´s werd mich in nächster Zeit wohl eher nicht so schnell beklagen. Gut, meine Freundinn hört im Auto spanische Popmusik, mein Schwimmer im Vergaser macht nicht das was er soll, draußen regnet´s und nebenbei tippe ich diesen Bericht gerade zum 2ten Mal weil ich wieder den “blog” mit dem “logout” Button verwechselt habe und ?!? Das als Probleme zu bezeichnen wäre schon sehr verwegen. Denkt mal drüber nach …

Ädit: Wow, ein philosophisches Ende. Würde in dem Bericht nicht 2 mal “Hackfresse” vorkommen, wäre der ja schon fast vernünftig. Gott, ich werde alt…